Frieden und Freude im Advent

Am Vorabend des zweiten Adventes traten Sänger und Musizierende aus neuapostolischen Gemeinden des Bezirkes Cottbus in der katholischen Pfarrkirche "Heilige Familie" auf. Gemeinsam mit einem Bläserensemble der katholischen Kirche brachten sie den Besuchern Frieden und tiefe Freude - zwei starke Verbündete für Christen des 21. Jahrhunderts.

In seiner Begrüßungsansprache bezeichnete der Hausherr, Pfarrer Peter Paul Gregor, bezugnehmend auf den ökumenischen Gedanken, alle Anwesenden als Freunde. Er freue sich darüber, dass diese Kirche Aufführungsort eines solchen Singens sein könne. Der Vorsteher des Kirchenbezirks Cottbus der Neuapostolischen Kirche, Bezirksältester Henry Witt, verknüpfte in seinen einleitenden Gedanken den musikalischen Beitrag der Christen zum bewegten Stadtleben im 750. Gründungsjahr von Hoyerswerda. Thematisch baute sich das Programm aus einem Teil einer Choralstrophe auf: "...dass dieses schwache Knäbelein, soll unser Trost und Wonne sein, dazu den Satan zwingen und letztlich Frieden bringen." So erklangen vom ältesten Weihnachtslied über traditionelle Weihnachtslieder bis hin zu modernen Kompositionen eine breit gefächerte Spanne an Melodien und Tönen.

"Wir haben es genossen, so könnte der Himmel sein" - mit diesen Worten beschrieben zwei Zuhörer ihr persönliches Erleben, als sie nach dem festlichen Singen in Hoyerswerda die katholische Pfarrkirche "Heilige Familie" verließen und diese Empfindungen am Vorabend des zweiten Advents mit nach Hause nahmen.

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