Grundstein in Bad Belzig gelegt

03.07.2017
Der Bauplatz an der Brücker Landstraße

Der Bauplatz an der Brücker Landstraße

Apostel Katens im Gespräch mit Bürgermeister Leisegang (r.)

Apostel Katens im Gespräch mit Bürgermeister Leisegang (r.)

Pfarrer Gestrich richtet ein Grußwort an die Gemeinde

Pfarrer Gestrich richtet ein Grußwort an die Gemeinde

Die Zeitkapsel wird gefüllt...

Die Zeitkapsel wird gefüllt...

und im Fundament versenkt.

und im Fundament versenkt.

Am Freitag, 30. Juni 2017 wurde der Grundstein für den Neubau der Neuapostolischen Kirche in Bad Belzig gelegt. Ab Sommer 2018 werden hier die Gemeinden Bad Belzig, Brück und Lehnin gemeinsam Gottesdienste feiern. Die Gemeinde trägt dann den Namen „Fläming“.

Gegen 15.30 Uhr war es soweit: Die mit zwei regionalen Tageszeitungen, einer Kirchenzeitschrift, Bauplänen und etwas Geld gefüllte Zeitkapsel wurde verschlossen und von Apostel Klaus Katens in das Fundament gemauert. Zuvor hatte er die etwa 70 Anwesenden begrüßt. Mit einem Bau investiere man in die Zukunft. „Wer etwas baut, hat etwas vor.“ Einerseits sei eine neue Kirche ein schönes Zeichen, dass Menschen an Gott glauben und andererseits sei die Zusammenlegung die Chance, Kräfte zu bündeln und eine lebendige Gemeinde zu schaffen.

Für Bürgermeister Roland Leisegang sei es nicht alltäglich, dass eine neue Kirche gebaut werde. Umso erfreulicher zeigte er sich, dass man die Grundsteinlegung im guten Einvernehmen mit den Vertretern der katholischen und der evangelischen Kirche feiern würde. Er wünsche gutes Gelingen und hoffe auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit zwischen Kirche und Stadt. Pfarrer Dr. Martin Gestrich wandte sich mit einem Grußwort der evangelischen Gemeinde an die Versammelten. Ihm sei es eine große Freude, bei der Grundsteinlegung dabei sein zu können. Man teile das Schicksal kleiner werdender Gemeinden. Aber, „wir können auch zusammenrücken, uns gegenseitig wahrnehmen“. Dann könne man feststellen, dass „das was uns verbindet viel mehr ist, als dass, was uns trennt. Möge dieses Haus feststehen und viel Segen bringen.“ Das Gebäudeensemble wirke gradlinig und sei lichtdurchflutet, beschreibt Architektin Karin Reimann das Projekt. Eine Kirche gehöre in ein Wohngebiet, deshalb baue man rechts und links auch je zwei Wohnungen. Die Kirche solle zeigen: Auch du bist hier willkommen.

Der Neubau bietet Platz für 75 Gottesdienstbesucher. Nach dem für Herbst 2017 geplanten Richtfest wird im Sommer 2018 Einweihung gefeiert. 

Wie schon in Zepernick werden wir in unregelmäßigen Abständen den Baufortschritt berichten. Sie finden das Bautagebuch in Kürze in unserer Fotogalerie.

Kategorie: Bezirk Berlin-Südwest, Gemeinde Bad Belzig, Gemeinde Brück